| Start |
| Neues |
| Synopsis |
| Protagonisten
Michael Kretz Albert Mayer Ignaz Fischer |
| Spendenaufruf
Spendenkonto Spenderliste |
| Zeitplan |
| Downloads |
| Auswertung |
| Macher |
| Links |
| Kontakt / Impressum |
![]() |
Protagonist Michael Kretz |
Der gelernte Küfer wurde mit 21 Jahren zum ungarischen Heer einberufen. Während sich viele seiner Kameraden der SS anschlossen, trotzte er dem Anwerben der deutschen Armee. Sein starker Glaube trug einen großen Teil dazu bei, die Erlebnisse während des Krieges und in russischer Gefangenschaft durchzustehen. Schon bald darauf, 1946 folgte die Vertreibung aus Ungarn und der Verlust seiner Heimat. Zusammen mit seiner Verlobten und Familie baute er sich ein neues Leben in Mosbach, im süddeutschen Raum, auf. Die Anfangsjahre beschreibt er als sehr schwere und harte Zeit, geprägt durch Armut und Erkrankungen. Er schätzte jedoch den damaligen Zusammenhalt der Menschen untereinander, der in derselben Not begründet lag. Nach und nach passte er sich der einheimischen Bevölkerung an. Er heiratete und hat mit seiner Ehefrau zusammen zwei Söhne und zwei Töchter. Er erhielt eine Anstellung als Hausmeister in einer Schule und war schnell in der ganzen Stadt Mosbach bekannt. Durch einen Vortrag über seine Erlebnisse zum 2. Weltkrieg entstand das Vorhaben seine Memoiren niederzuschreiben. Dies half ihm sehr dabei, alles aufzuarbeiten, was ihm in seiner Vergangenheit widerfahren ist. Seine zwei Söhne ermutigten und unterstützten ihn dabei. Seine Intention für das Buch war, so Michael Kretz „den nachfolgenden Generationen zu helfen, die Erinnerungen zu wahren“. Ähnliches gilt auch für das Mitwirken bei der Dokumentation „Donauschwaben“. Ihm ist es ein großes Anliegen, die Tradition und Lebensweise der donauschwäbischen Kultur festzuhalten. Er als Zeitzeuge sieht sich hier mitverantwortlich. |