Spendenaufruf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Donauschwaben,

In absehbarer Zeit werden den nachfolgenden Generationen keine Zeitzeugen mehr zur Verfügung stehen, um über das Leben, die Kultur und die Mentalität der Donauschwaben vor ihrer Verfolgung und Vertreibung zu berichten.

Wer sind und waren die Donauschwaben? Was unterscheidet sie von anderen Volksgruppen? Wer die Donauschwaben verstehen will, braucht mehr als überlieferte Fotos und Schriften. Nur ein Film kann die Mentalität auf direkte Weise ausdrücken und lebendig machen.

Warum ist dieser Film so wichtig?

Als Sprössling donauschwäbischer Eltern bin ich in Schwäbisch Gmünd geboren. Erst mit den Jahren wurde mir bewusst, wie sehr mein eigenes Wesen von den Traditionen und der Lebensweise der Donauschwaben geprägt wurde. In vielen Situationen musste ich aber erfahren, dass die Volksgruppe der Donauschwaben im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung wenig bekannt ist.

Der Film ist also weniger für die noch lebenden Donauschwaben relevant. Vielmehr ist der Film für nachkommende Generationen wichtig, allein deshalb, da die Existenz der Donauschwaben nicht in Vergessenheit geraten darf. Nachfolgende Generationen sollen sich daran erinnern können, dass es die Donauschwaben überhaupt gegeben hat. Deren Leben darf nicht umsonst gewesen sein. Der Film wird auf lebendige Weise darüber aufklären, was die Donauschwaben zu einer besonderen Volksgruppe werden ließ. So wird das Wesen der Donauschwaben stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt, damit sie die Beachtung finden, welche sie verdient haben.

Wie könnte die Lebendigkeit und der Facettenreichtum dieser Volksgruppe besser vor Augen geführt werden, als mit einem Film, der gleichermaßen historische Aspekte mit persönlichen Schicksalen mehrerer Zeitzeugen verbinden kann.

Seit letztem Sommer habe ich in Monika Agler und Günter Moritz als Geschäftsführer der Stuttgarter Filmproduktion teamWERK ein Produzentenduo gefunden, die sich ebenso wie ich für das Projekt begeistern.

Vom SWR-Fernsehen haben wir die Zusage, dass der Film im Fernsehen ausgestrahlt werden kann. Leider erfahren wir von Seiten des Senders keine finanzielle Unterstützung.

So sind die Donauschwaben wieder einmal selbst gefordert. Es liegt vor allem an uns selbst, ob der Film realisiert werden kann. Ich möchte Sie bitten, das Vorhaben zu unterstützen. Die Recherche, Planung, Vorbereitung, Dreharbeiten und Nachbearbeitung kosten Geld, denn es arbeiten viele Kollegen daran, diesen Film informativ und emotional zu gestalten. All das ist mit einem großen, zeitlichen und technischen Aufwand verbunden.

Helfen Sie mit Ihrer Spende mit, dass der Film gedreht werden kann. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, mit welchem Betrag Sie das tun. Jeder noch so kleine Betrag ist hilfreich. Auch hier ist es die Gemeinschaft, welche stark macht.

Die Firma teamWERK hat für den Film ein Spendenkonto eingerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Internetseite oder direkt von teamWERK. Ihr Ansprechpartner ist Herr Gabriel Beyer.

Ich bedanke mich für Ihre Mithilfe und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Dipl. Phil. Gerhard Weber